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"Lichtenberger Land"

Liebe Gemeinde, liebe Schwestern und Brüder,

das Jahr 2025 geht langsam zu Ende, und das neue Jahr steht vor der Tür. 

Die Jahreslosung für 2026 lautet:

„Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ (Offenbarung 21,5)

Die Losung wird uns durch das kommende Jahr begleiten. Ich finde, sie passt ganz hervorrragend zu dem, was uns bevorsteht – denn auch für unsere Kirchengemeinde und die Gemeinden um uns herum beginnt etwas Neues.

Direkt am 1. Januar 2026 wird unsere neue Evangelische Kirchengemeinde „Lichtenberger Land“ entstehen und die bisherigen Kirchengemeinden Neunkirchen, Niedernhausen, Groß-Bieberau, Reinheim, Ueberau, Spachbrücken und Georgenhausen-Zeilhard miteinander verbinden. 

Auch bei uns im Fischbachtal wird sich dadurch einiges verändern. In Artikeln unseres Gemeindebriefes und bei den Gemeindeversammlungen in diesem Jahr konnten sich Interessierte bereits über diese Neuerungen informieren.

Die Jahreslosung stammt aus einem besonderen Buch der Bibel – der Offenbarung des Johannes, dem letzten Buch der Heiligen Schrift. Johannes schrieb sie in der Verbannung auf der Insel Patmos. In jener Zeit wurden Christinnen und Christen im Römischen Reich verfolgt; es war gefährlich, den Glauben offen zu leben. Die prophetischen Visionen von Johannes sollten ihnen Mut machen. So wurde die Offenbarung zu einem Trost- und Hoffnungsbuch für die bedrängten Christinnen und Christen.

Im 21. Kapitel beschreibt Johannes eine Vision: Himmel und Erde werden neu geschaffen, und Gott selbst wird Tränen, Tod und Leid überwinden. Dort heißt es:

„Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein; noch Leid, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein.“

Johannes sieht eine neue Stadt entstehen, ein neues Jerusalem, in der die Menschen ganz nahe bei Gott wohnen, geschützt und befreit von allem Unrecht, von Einsamkeit, Schmerz und Gewalt. Eine Welt, die vollständig verwandelt ist.

Diese Worte von Johannes begleiten uns besonders am Ewigkeitssonntag. An diesem Tag denken wir an unsere Verstorbenen und hören von der Hoffnung auf jene neue Welt ohne Leid und Tod. Ich bin überzeugt: Unsere Verstorbenen sind jetzt in dieser neuen Welt geborgen – bei Gott.

In seiner Vision beschreibt Johannes, wie Gott selbst diesen neuen Himmel und die neue Erde schafft. Er zeigt uns einen Gott, der selbst handelt, der tröstet, der die Tränen abwischt – keinen fernen Beobachter, sondern einen nahen und mitfühlenden Gott. 

Und diese Vision ist hochaktuell: In einer Welt voller Krisen, Unsicherheiten und Kriege entwirft Johannes einen Gegenentwurf – das Bild einer gerechten, trostvollen Welt, in der Gott bei den Menschen wohnt.

Diese neue Welt ist keine bloße Vertröstung auf das Jenseits. Sie kann heute schon ihre Wirkung entfalten. Die Vision ermutigt uns, nicht den Mut zu verlieren angesichts der Sorgen und Schreckensnachrichten, sondern auf Gottes erneuernde Kraft zu vertrauen.

Sie lädt uns ein, selbst mitzugestalten: die Welt ein Stück menschlicher, friedlicher und liebevoller zu machen. Die Vision vom Reich Gottes ist keine ferne Utopie, sondern eine konkrete Einladung – in unserem Umfeld für Frieden, Vergebung, Barmherzigkeit und Liebe einzutreten.

So ermutigt uns die Jahreslosung, auch in unserem persönlichen Leben nach neuen Wegen und Neuanfängen zu suchen. Diese hoffnungsvolle Zusage wünsche ich Euch – für Euer eigenes Leben und auch für unsere neue Kirchengemeinde „Lichtenberger Land“.

Gottbefohlen,

Ihr und Euer Pfarrer Simon Körber

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Pfr. Simon Körber E-Mail senden

Büro: Petra Glas E-Mail senden

Darmstädter Str. 14
64405 Fischbachtal
Tel.: 06166 920-599 · Fax: -699

Öffnungszeiten Gemeindebüro:
Mi.: 10–12 Uhr, Do.: 16–18 Uhr
Termine bitte vorab vereinbaren.

 

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